Der persönliche Gründungsmythos
Er hat mir gezeigt, was ich niemals sein wollte: ein Hersteller von austauschbaren Objekten.
Das war der wahre Beginn von Herzholzhobel. Es war der Startschuss für eine lebenslange, fast besessene Suche nach dem Gegenteil: nach Charakter, nach Authentizität und nach der Seele, die in einem echten Stück Holz wohnt.
Mein Name ist Christian [Chris], und meine Geschichte als Handwerker begann mit einer Jugendsünde: einem selbstgebauten Lautsprecher aus Pressspan. Ein funktionales, aber seelenloses Ding. Dieser Moment war eine Offenbarung.

Die Philosophie als persönliche Überzeugung
Meine Ausbildung zum Tischlermeister hat mir das „Wie“ des Handwerks gelehrt – die Präzision, die Techniken, die Gesetze des Materials.
Aber das „Warum“ meiner Arbeit finde ich woanders. Ich finde es in der japanischen Philosophie des Wabi-Sabi, die mich gelehrt hat, die Schönheit im Unvollkommenen zu sehen.
Ein charaktervoller Ast ist für mich kein Makel, sondern ein Gedicht.
Ich glaube daran, dass ein Möbelstück ein Begleiter sein sollte, kein Konsumgut. Deshalb baue ich Erbstücke. Stücke, die die Spuren deines Lebens aufnehmen, die mit dir altern und deren Wert mit jeder Berührung steigt. Ich glaube an die Wärme von massivem Holz, das ohne eine künstliche Lackschicht atmen darf.
Das persönliche Versprechen
Jedes Projekt, das ich annehme, ist mehr als ein Auftrag.
Es ist ein Dialog. Ein gemeinsames Erschaffen.
Deshalb duzen wir uns hier – weil die besten Ideen auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt entstehen.
Wenn du dich für ein Stück von Herzholzhobel entscheidest, entscheidest du dich nicht nur für ein Möbelstück.
Du entscheidest dich für eine Philosophie.
Und du bekommst mein persönliches Versprechen, dass ich all meine Erfahrung, meine Leidenschaft und meine Kompromisslosigkeit in die Erschaffung deines ganz persönlichen Unikats stecke.
Ich freue mich darauf, deine Geschichte kennenzulernen.

